Witzige Wahlplakate – Don’t Vote!

In zwei Bundesländern finden im Mai 2017 Landtagswahlen statt. Das Wahlkampfgetöse gibt uns schon einen unangenehmen Vorgeschmack auf die im September 2017 anstehenden Bundestagswahlen.

In diesem Video nun wird durch die Analyse der Aussagen einiger Wahlplakate vordemonstriert, dass diese i. d. R. eine Geringsschätzung mittlere Intelligenz bedeuten und als Reminder noch einmal die grundsätzliche Kritik am Parteienstaat formuliert.

Mir fällt jetzt auf, das die Freibier-Für-Alle-Partei “Die Linke” in dem Video nicht vorkommt. Ich habe die einfach vergessen. Sie hätte aber natürlich prominent ihren Platz unter der 3. Kategorie gehabt: politische Forderungen, die den Steuerzahler noch mehr Geld kosten.

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Politische Veränderung? Don’t vote!

Summary: Politische Veränderungen in 2017 sind trotz oder gerade wegen der Wahlen im September aus Deutschland heraus kaum zu erwarten.
Rückwirkungen können aber die in den USA und in Frankreich getroffen politischen Entscheidungen auf und in Deutschland haben.
Grundübel sind und bleiben repräsentative Demokratie und Parteienstaat – Wege hier heraus zu finden ist nicht einfach.
Eine neue Verfassung im Wege einer freien Volksabstimmung (Art. 146 GG) könnte ein gangbarer Weg in und aus der Krise sein.

Thank you for turing in to ohmyboobness and please come back soon.

Remember the motto of this blog: the perspective shall be a boobastic one!

Zur Bundespräsidentenwahl

Summary: This sunday the German Federal Convention is electing the new President of the Federal Republic of Germany. It’s a joke! The German people have nothing to decide and the President is the low man on the totem pole. Even though the German President is described as the nation’s leading political figure and de facto chief executive he’s not endowed with any decisive power. Those Germans understanding their poor political system call him therefore “Grüßonkel”, which is vaguely translated as “figurehead”. The worst mistake one can make is to put this figure of functionally sorrowful countenance on the same level with the institutional powerful President of the United States. Article concludes in some more representative suggestions.

Heute wählt die Bundesversammlung einen neuen Bundespräsidenten. Die ganze Tragik des bundesdeutschen politischen  Systems kommt zum Ausdruck: das Volk, das in guter bundesrepublikanischer Tradition nichts zu sagen hat, wird nicht gefragt. Es ist der Parteienstaat, der sich seinen eigenen “Grüßonkel” wählt – der dann: auch nichts zu sagen hat. Es ist deshalb auch müßig, sich damit zu beschäftigen, wer zur Wahl steht und welche Wahlmänner entsandt worden sind. Es ist ein Ereignis vollendeter kostenintensiver Bedeutungslosigkeit, wenn sich heute diese 1.260 Figure im Berliner Reichstag zusammenfinden. Der Steuerzahler, der nichts zu sagen hat, darf immerhin dafür bezahlen.

Solange der Präsident ohnehin nur repräsentiert und außerdem auch eine Frau sein kann, kommen rein funktional durchaus glücklichere Besetzungen in den Sinn, die den Steuerzahler auch einmal auf seine Kosten kommen lassen würden:

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