Benevolenz und Exzeptionalismus der USA

Summary: Two outstanding new videos online about the booby-traps of (representative) western democracy. One a lecture of German psychologist Rainer Mausfeld (*1949) in Hamburg. The other a conversation with US-American film director Oliver Stone (*1946) at the University of Cambridge. Both focussing on US-American Benevolence/Exzeptionalism and shining a light on how “we, the people” are being controlled and manipulated big time.

Stone kannte ich lange Zeit “nur” als Director und Screenwriter im Hintergrund seiner Filme. “Nixon” (1995) war mir zuerst als wertvoll aufgefallen. Die Szene im Lincoln Memorial ist ein systemtheortisches Lehrstück par excellence über das politische System (“a wild animal”). Danach habe ich “Natural Born Killers” (1994) gesehen und erst kürzlich “Born on the Fourth of July” (1989), das ich, inzwischen ein wenig mit Stones’ Biographie vertraut, wie einen Entwicklungsroman lese. Aufmerksam geworden durch seine “Untold History of the United States” (2012) habe ich seine zahlreichen online verfügbaren Diskussionen, die er häufig an Universitäten führt, verfolgt und sehe ihn heute als eine durch einen ausgeprägten Wahrheitswillen geprägte maßgebliche Persönlichkeit der Gegenwart an.

Right at the beginning of the conversation in Cambridge Stone exposes the sheer nonsense of US-American exceptionalism: “we’re great, because we’re good” – a tautology (from 00:06:00 on):

Mausfeld hatte ich vor rd. einem Jahr über seinen Vortrag “Warum schweigen die Lämmer ? -Psychologie, Demokratie und Empörungsmanagement” kennen und schätzen gelernt. Der aktuelle Vortrag “Die Angst der Machteliten vor dem Volk” knüpft daran an und beleuchtet unter anderem, wie durch gezielte Massenmanipulation in den Medien der Vorherrschaftsanspruch des US-Amerikanischen Imperiums tiefenpsychologisch verankert werden soll (im Zusammenhang ab 00:45:50 im Video):

Fun fact: both, Stone and Mausfeld, are refering to Hillary Clinton to give an example of the hollowness of the concept of US-American exceptionalism. Bringing it all back to our functional system of boobage, it’s just like one gal proclaiming she’s got the “biggest boobs in the world” not even allowing a serious comparison (for example with a measuring tape).